PIXAR Ausstellung in Bonn – 25 Years of Animation

Noch bis zum 6.Januar 2013 läuft die Ausstellung der Animationsfilmer von PIXAR in der Kunsthalle in Bonn. Ein Grund also seit langem mal wieder einen Ausflug in unsere ehemalige Hauptstadt aus besseren Zeiten zu starten und ich muss sagen, die Reise hat sich gelohnt.

Begrüßt wird man schon am Eingang von den kleinen grünen Aliens aus Toy Story und läuft dann auch schon durch die Eingangspforte direkt auf die zwei überdimensional große Figuren aus der „Monster AG“ zu, die aussehen wie gerade frisch dem Film entsprungen.

PIXAR. 25 Years of Animation – Rundgang durch die Ausstellung in der Bundeskunsthalle from Bundeskunsthalle Bonn on Vimeo.

 

Nach und nach werden einem nach Filmen sortiert die Entwicklungsphasen des Animationsfilmes nähergebracht und auch die alten Techniken des klassischen Trickfilms kommen nicht zu kurz.
Beginnend mit der Erschaffung der Charaktere gelangt man über die Farbcodes und die Erschaffung von Klangwelten zu der Entstehung der eigentlichen Phantasiewelten aus den Streifen „Toy Story“, „Die Incredibles“, „Wall-E“, „Monster AG“,“Rataouille“, „Cars“, „Das große Krabbeln“ und „Findet Nemo“.

Zu sehen gibt es eine Menge Skizzen, Zeichnungen, Kunstharz-Figuren und dabei gefiel mir besonders die Entwicklung der Charaktere. Man sieht, die Leute von PIXAR haben ihre Hausaufgaben gemacht und bekommt auf dem Weg erst einen Einblick wie durchgestyled die Filme des Teams sind. Wenn man im Vergleich sieht wie einfach dagegen die CI für ein mittelständisches Unternehmen auf den Weg gebracht wird ist das schon sehr beeindruckend.

Zu den Höhepunkten der Präsentation zählen das „Artscape“ und das „Zoetrop“. Das „Artscape“ ist ein Kinoraum, in dem auf einer breiten Leinwand Pixars Welten in HD-Qualität mit Dolby Surround und Ambient Light zu sehen sind. Dafür wurden Originalzeichnungen und -gemälde aus verschiedenen Filmen digital zumLeben erweckt und mit Sounddesign versehen.

Das „Zoetrop“ ist ebenfalls eine eigens für die Ausstellung entwickelte Installation, die auf die Prinzipien der Animation vor der Erfindung des Films zurückgreift, quasi also ein Daumenkino in Hi-end-Performance.

Alles in allem eine runde Sache, auch wenn Stinkerblätter wie die TAZ oder Spaßbremsen-Parteienwie  DIE LINKE sich darüber echauffiert haben welch‘ Werbeveranstaltung das Ganze für die Disney-Tochter ist, aber da kann man gepflegt drüber wegsehen, wenn solche Kleingeister keine anderen Sorgen haben, auch gut, drauf gepfiffen……….

Wenn man sich zeitig auf den Weg macht ist auch noch ein Spaziergang durch Bonn ganz schön, den ich dank gut informierter Begleitung in der Form nich nocht gemacht habe. Kann sich sehen lassen, es gibt also noch Städte die auch in der Größenordnung noch funktionieren 😉

Link zur Bundeskunsthalle in Bonn

 

 

 

 

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